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Regionales

Waterlove in Koblenz

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

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Erfolgreiche Aktion mit DRECK WEG, KOBLENZ! und Clean River Project gestartet

Die Aufräumaktionen von Waterlove breiten sich immer weiter aus – mit anderen Organisationen in der Stadt an Rhein und Mosel Müll wurde nun auch erfolgreich an den Ufern Dreck eingesammelt. Insgesamt neun volle Müllsäcke, sehr viele Zigaretten, Autoreifen und auch eine große Musikbox haben die Gruppen um Waterlove am Rhein und DRECK WEG, KOBLENZ! an der Mosel gefunden. Eine Aktion, die wieder gezeigt hat, wie wichtig ein sorgsamerer Umgang mit der Umwelt ist.

„Wir wollten eine Verbindung zu Koblenz und zu anderen Organisationen schaffen“, erklärt Natalie Karij, Gründerin von Waterlove, der die Verbreitung der Idee hinter ihrem Unternehmen sehr wichtig ist. Als eine Woche nach der Koblenzer Aktion zwei Unterstützer des Clean River Projects in Andernach auf dem Nachhaltigkeitsmarkt waren, hat sich gezeigt, dass hier bereits ein Netzwerk entstanden ist. „Auch Green Peace hat bereits Interesse angemeldet“, freut sich Natalie Karij. In Koblenz gehörte der Vortrag von Stephan Horch, Gründer des Clean River Projects, zum Rahmenprogramm des Aktionstages. Genauso war auch hier ein großer Nachhaltigkeitsmarkt im Anschluss an die Aufräumaktion wichtig, um Ideen, Anregungen und Projekte sowie Unternehmen vorzustellen, die sich bereits Gedanken gemacht haben – weil es Zeit wird zu handeln. Waterlove hatte eine sehr gute Resonanz an dem Tag erhalten und weckte das Interesse der Besucher. Am Stand präsentierte die Waterlove-Gründerin gemeinsam mit ihrem Team alternative Lösungen zu Plastik im Alltag und mit welchen kleinen Veränderungen bereits schon ein Schritt in die richtige Richtung gemacht wird. Natalie Karij dankt allen Helfern und Sponsoren, ohne die das Ganze nicht möglich gewesen wäre. Rewe Nico Grunert sponsorte Getränke, von Ariwa gab es leckeren veganen Kuchen und Lebensmittelretter Rhein-Mosel e.V. spendete Snacks wie Pizza und mehr. Besonders beeindruckt war die Waterlove-Gründerin auch von dem Einsatz der anderen – ein Unternehmer hat sie besonders beeindruckt. „Matthias Liesch, Chef von Life-Holzbau kam extra aus Kastellaun und hat sogar einen nachhaltigen Eimer ohne Plastik für die Aufräumaktion mitgebracht“, erzählt sie begeistert. „Ein echtes Vorbild für andere Firmen.“ Solche Momente zeigen, wie die Idee weiterwächst und dass es bereits viele Menschen gibt, die bereits im Einsatz für Natur und Umwelt sind.

Warum überhaupt aufräumen?

Alle, die ein Zuhause haben, räumen normalerweise einmal die Woche auf. Oder auch einmal in zwei Wochen, sonst fühlt man sich den eigenen vier Wänden nicht mehr wohl. Staub, Flecke auf dem Boden, kleine Fusseln auf dem Teppich stören uns und man hat keine frische Luft mehr zum Atmen. Warum haben wir aber gegenüber unserem Planeten, der unser ZUHAUSE ist, nicht so ein Denken? Warum fühlen sich so viele Menschen für die Ordnung auf deinen Straßen, Feldern, Wälder, Ufer, Flüssen nicht verantwortlich?

Ja, das Denken, die Stadt ist doch dafür verantwortlich. Dafür bezahle ich doch.

Ja, Du hast vollkommen recht. Wenn ich mir einige Städte anschaue, ist es sehr ordentlich und sauber. Aber trotzdem war es am Ufer dreckig. Und warum immer den anderen die Schuld geben, wenn es auch dein Zuhause ist?

Einmal in 3 Monaten ein paar Stunden am Ufer aufräumen und Ordnung halten ist doch vollkommen AKZEPTABEL!

Du bist für diese Ordnung in deinem Zuhause zuständig und die Erde ist Dein Zuhause, egal wo Du bist. Denn die Erde gibt Dir die Gelegenheit, überall zu leben, wo Du nur magst. Es ist allein der Mensch, der sein Leben in seinem Zuhause in nur einem Ort einschränkt.