Aktuelles

Autoneuheiten 2017

Vorgestellt in Detroit und Genf

Die ersten beiden wichtigen Automessen des Jahres in Detroit (USA) im Januar und in Genf im März sind bereits Geschichte. Sie zeigten aber nachhaltig auf, was das autoaffine Publikum vom aktuellen Jahrgang zu erwarten hat. Wir stellen Ihnen auf den folgenden Seiten einige automobile Neuheiten vor – aber ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

Der neue Land Rover Discovery

In idealer Weise verkörpert der neue Discovery die Land

Rover-Philosophie des „Above and Beyond“ – er verknüpft modernes Land Rover-Design und britische Coolness mit einem unaufhaltsamen Drang nach Abenteuer. Die fünfte Generation des Verkaufsschlagers ist ein echter Land Rover-Geländewagen: authentisch, vielseitig und in jeder Hinsicht leistungsfähig. Der ab Ende April erhältliche neue Discovery bietet bis zu sieben Passagieren auf vollwertigen Sitzen in drei Reihen

großzügig Platz und Komfort – und er glänzt mit zahlreichen cleveren Details, die ihn zum Alleskönner für den Auto-Alltag machen. Die lange Erfolgsgeschichte des Discovery wird mit einem spannenden neuen Kapitel weitergeschrieben!

Opel Insignia als Limousine und Kombi

Der Opel Insignia feierte in Genf Doppelpremiere als Limousine und als Kombi. Der Sports Tourer genannte Kombi ist nun 4,99 Meter lang, 200 Kilogramm leichter und hat mit 1.640 Litern Ladevolumen nun mehr Platz im Kofferraum. Der Radstand wächst auf 2,83 Meter. Er kommt im Sommer 2017 zu den Opel-Händlern. Mit knapp 4,90 Meter ist der neue Insignia Grand Sport fast sechs Zentimeter gewachsen, gleichzeitig legte der Radstand um gut neun Zentimeter zu. Die Fließhecklimousine ist ebenfalls leichter und moderner geworden.

Mercedes zeigte E-Klasse und S-Klasse Coupé

Die Stern-Marke zeigte im frostigen Detroit die elegante Coupé-Version der E-Klasse. Sie bietet alle technischen Highlights von Limousine und T-Modell plus ein weiter verfeinertes und noch schickeres Innenraum-Konzept. Brandneu auf dem Mercedes-Stand war auch das Sondermodell des S-Klasse Coupés namens „Night Edition“ mit einer ganzen Reihe besonders feiner Ausstattungsdetails.

Mercedes-AMG E 63 T-Modell

Mercedes-AMG fuhr in Genf mit dem E 63 T-Modell vor. Wie in der Limousine kommt hier ein vier Liter großer V8-Biturbo mit 571 oder 612 PS Leistung zum Einsatz. Die Kraft wird serienmäßig über alle vier Räder auf die Straße gebracht, die Beschleunigung auf 100 km/h soll im Topmodell 4Matic+ nur 3,5 Sekunden dauern. Eine Neungang-Automatik übernimmt die Schaltarbeit. Zu den Händlern rollt der Renn-Kombi im Juni.

Skoda entlässt den Bären ins Gelände

Ein Rampenwinkel von 19,7 Grad, Böschungswinkel vorn und hinten mit 22,0 und 23,1 Grad: Der Kodiaq Scout feierte in Genf Premiere. Die Offroad-Version des Allrad-SUV kommt mit Unterfahrschutz vorne und hinten und einem Offroad-Assistenten, der per Knopfdruck die Arbeitsweise der Dämpfer des adaptiven Fahrwerks verändert. Zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren mit 150 und 180 bzw. 150 und 190 PS Leistung stehen zur Auswahl.

Opel Crossland X

Opel präsentierte mit dem neuen Crossland X den Nachfolger des Meriva. Bei einer Fahrzeuglänge von 4,21 Meter ist das Crossover Utility Vehicle 16 Zentimeter kürzer als ein Opel Astra und zugleich zehn Zentimeter höher (1,59 Meter). Der Kofferraum fasst 410 Liter. Auf Wunsch bietet Opel adaptives Fahrlicht AFL mit Voll-LED-Scheinwerfern, ein Head-up-Display und die 180-Grad-Panorama-Rückfahrkamera sowie einen automatischen Parklenkassistenten an. Trotz des robusten Looks mit Plastikbeplankung wird es keinen Allradantrieb geben.

Der neue Alfa Romeo Stelvio

Der neue Alfa Romeo Stelvio ist das erste SUV (Sports Utility Vehicle) in der Historie der 1910 gegrün­deten Marke. Er überzeugt nicht nur mit herausragenden Fahrleistungen, kräftigen Motoren und typisch italie­nischem Design. Er bietet gleichzeitig den hohen Komfort und die Vielseitigkeit, wie sie von einem Premium-SUV erwartet werden. Auf dem Genfer Autosalon waren mehrere Modellvarianten zu sehen. Die First Edition des Alfa Romeo Stelvio wird von einem Turbobenziner mit 206 kW (280 PS) Leistung angetrieben. Der Stelvio ist auch als Turbodiesel in zwei Leistungsstufen vertreten, mit 154 kW (210 PS) und 132 kW (180 PS). Alle Stelvio sind mit dem Allradantrieb AlfaTM Q4 und Achtstufen-Automatikgetriebe ausgerüstet. Unumstrittener Star innerhalb der neuen Baureihe ist der Stelvio Quadrifoglio. Sein 2,9-Liter-V6-Biturbo-Benziner leistet beeindruckende 375 kW (510 PS).

Audi stellte den Q8 vor

Audi wagte in Detroit einen seriennahen Blick in die Zukunft. Ein Oberklasse-Crossover aus SUV und Coupé namens Q8 Concept signalisiert die Vergrößerung der Q-Familie und zielt in die gleiche Richtung wie die von BMW und Mercedes bereits bekannte und erfolgreiche Kombination aus elegantem Styling und großem Platzangebot. Der dreidimensional ausgeformte Singleframe-Grill des Q8 ist noch größer als bei den übrigen Audi-Modellen. Als leicht nostalgische Referenz an den Ur-Quattro sind die C-Säulen sehr flach und sehr breit gehalten, die Radhäuser weit ausgestellt.

BMW mit neuem 5er, 6er und Studie X2

BMW hatte für Detroit ein „bayerisches Powerplay“ angekündigt. Zentrales Schaustück auf dem Stand der Weiß-Blauen war die siebte Generation des 5er, der hier seine Messepremiere feierte. Außerdem waren auf dem BMW-Stand zu sehen: die aufgefrischte 6er-Reihe als 6er Coupé, das 6er Cabrio und das 6er Gran Coupé sowie die Studie Concept X2 mit langgezogener Dachlinie und kurzen Überhängen.

VW: Langer Tiguan und E-Bulli

Und wie schaute es bei Volkswagen in Detroit aus? Die Niedersachsen hatten nach der Premiere des siebensitzigen US-SUV Atlas im Spätherbst 2016 jetzt den langen Tiguan dabei. Der Allspace ist gegenüber dem Fünfsitzer in der Länge um 21 Zentimeter auf 4,70 Meter gewachsen. Die zweite VW-Neuheit  war eine Elektro-Studie aus der gerade gegründeten I.D.-Familie, die an den berühmten „Bulli“ T1 erinnern soll und auf dem modularen Elektrifizierungs-Baukasten (MEB) basiert.

Genf: VW Arteon beerbt den VW CC

Nach dem Ende von Phaeton und CC kommt bald der Arteon auf den Markt. Die 4,86 Meter lange Limousine basiert auf dem Passat, ist aber deutlich luxuriöser und sportlicher ausgelegt.

Neuer Ford Fiesta

Der neue Fiesta ist sieben Zentimeter länger, und der Radstand wuchs um vier Millimeter, die Kotflügel sind etwas stärker ausmodelliert und die Motorhaube ist geglättet. Dazu kommen unter anderem waagerechte Rückleuchten. Neben dem bis zu 140 PS starken Dreizylinder bietet Ford mit dem 1,5-Liter-TDCi und 120 PS erstmals einen besonders leistungsstarken Selbstzünder für die Baureihe an. Start ist im Sommer 2017.

Neuer Kia Picanto 

Die dritte Modellgeneration bekommt einen etwas längeren Radstand (2,40 Meter, plus 15 Millimeter). Mit einem kürzeren Front- und einem etwas längeren Hecküberhang hat er dennoch exakt die gleiche Länge wie der Vorgänger (3,59 Meter). Der neue Kleinwagen soll im zweiten Quartal 2017 auf den Markt kommen.

Renault Alpine mit Alukarosse

Seit Jahren ist der kleine Sportwagen aus Frankreich wieder im Gespräch, mehrere Studien wurden schon gezeigt - in Genf stand die Serienversion der Renault Alpine. Die neue Alpine kommt laut Pressemeldung Ende 2017 in den Handel. Die ersten 1955 Exemplare des französischen Sportwagens werden als Sonderedition „Première Edition“ ausgeliefert.

Porsche Panamera wird zum Kombi

2012 zeigten die Zuffenhausener eine Studie, nun kommt der Shooting Brake des Porsche Panamera. Erlkönige wurden schon vergangenes Jahr gesichtet. Quelle: t-online.de Fotos: Hersteller